Neuenbau – Heinersdorf, 15,0 Wanderkilometer
Am Morgen früh raus. Kilometer welche vor 10 Uhr gelaufen sind, sind fast geschenkte Kilometer. Der Bus nach Neuenbau war nur leicht befüllt. An der Endstation ich der letzte Fahrgast.

Ausgangs Neuenbau.


Wie an vielen anderen Stellen schon Tafeln mit ähnlichen Geschichten gelesen.


Gelegentlich, das heisst, bei den letzten zwei Tagen, sind mir solche Fotofalen schon aufgefallen. Diese müssen, Datenschutz, erkennbar sein. Gut können Hasen und Rehe nicht lesen. Ich lächelte jeweils ganz freundlich in die Kamera und winkte.
Aufgrund der gestrigen Erfahrung habe ich mich mehr ans Grüne Band gehalten als an den alten Kolonnenweg. Unterwegs ausser ein Reh und einen Radfahrer nichts nennenswertes.


An einer Stelle war der Weg doch ganz klar erkennbar. Grund: Der Weg ist frisch planiert worden.

Ein Wegweiser, mitten im Grünzeug estätigt mir den Ansatz: Gute Wege sind gute Wege. Dieser Wegweiser sieht man erst, wenn man sich bereits völlig verlaufen hat. An dieser Stelle stimmen Karte und Realität überhaupt nicht überein.
An einer Stelle habe ich dann doch noch alle Kletterfähigkeiten hervorbringen müssen. Auf der Karte ein Weg, wahrgenommen habe ich eine Runse voller Aste und Dornen. Einzig die 20m entfernte Strasse bewog mich drann zu bleiben.
Dann machte es ratzfaz und ich fand mich in Heinersdorf.
Trotz Reformation sieht man in dieser Kirche ein paar Heilige abgebildet.

Bevor ich auf den Bus ging habe ich die Grenzanlageerinnerungstelle angeschaut. In diesem Bereich verlief einmal die Mauer. Die Rückkehr verlief problemlos mit dem Bus.

Meiene Standardausrüstung:
– Wasser, 0.5+0.8+1.5 Liter
– Schuhe mit doppelten Socken
– Trockenes Ersatz T-Shirt
– Sportshirt
– Wanderhose
– kleine Verpflegung
– Photoaparat
– Sonnencreme zum nachbessern
– Isostartabletten,
-Akku und Ladekabel,
– Ärmlinge
-Antibrum und Fenipic



