Grünes Band, Etappe 09

Heinersdorf – Mogger, 24.8 Wanderkilometer

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Heute war wieder mal ein Tag mit frühem Aufstehen.

Sonneberg zu schlaftrunkener Stunde. Es war so fröstelig, dass ich noch etwas langärmliges anzog. Der Bus fuhr pünktlich ab und los ging es.

Auffällig oft hat es an den unscheinbarsten Orten eine ganz stattliche Bushaltestelle. Oder einen guten Unterstand in der Nähe der Haltestelle

Chemtrails, ääh, sorry, Kondensstreifen über der noch schlafenden PV-Anlage.

Ein Rehbock, an den ich relativ nahe kam, bevor er sein Hintern zeigte. Etwas später habe ich nochmals einen Rehbock näher gehabt, der war blitzschnell weg, bevor ich den Fotoabparat im Anschlag hatte. Kurz darauf habe ich einen Ruf gehört, den ich zuerst nicht zuordnen konnte, aus der Richtung, wo der Bock hingegangen ist. Zuerst war ich recht erschrocken und unsicher, was um alles in der Welt ist da unterwegs, bis ich mich erinnerte, dass Rehe ziemlich laut schreien können, nur selbst gehört habe ich es bis heute nicht.

Ein Grund für da Mitschleppen der grossen Kamera: Sofort im Anschlag und ohne Gefummel auf Maximum-Zoom und Focus beim Objekt, nicht auf eine Screen.

Erste Sonnenstrahlen leuchten durch die Tannen. Tschuldigung, waren wohl Fichten.

Platten hatte es noch wenige, dies hier nenne ich „Tempobelag“. Auf diesem Kies kann man recht gut Tempo machen. Man sinkt nicht ein, man hat nahezu keine grösseren Steine, auf denen man verknicken kann, einfach schnell.

Zwischendurch musste ich mal Pfadfinder spielen, irgendwie hab ichs aufgegeben. hi hi hi. Und damit abgefunden, dass nicht immer die Platten massgebend sind.

Ein kleiner schmucker Rastplatz. Schmuck vor allem die Aussicht. In diesem Bereich hatte es auch massenweise Brombeeren, lecker.

Plötzlich hatte ich das Gefühl, ups da ist ein Wildtier mit Jungem, solch ein Schnappschüssli gäbe das. Es waren dann aber eingezäunte Schafe, die bei einer Quelle ihre Weide hatten. Die Quelle war nur noch ein Tropfen. Die Dürre macht sich auch hier bemerkbar.

Mitten im Nirgendwo gab es einmal eine Badeanlage. Davon existiert nix mehr.

Und auch Blumen am Wegrand.

Oder einfach eine schöne Wiese

Oder mal ein Schild das zum Denken anregen

Auffällig neue Platte.

Mal eine Graswiese

Und zwei Gründe, nicht alles auszuprobieren. In beiden Fällen könnte man durch die Luft fliegen.

Eine Informationstafel mit Audio-Abspielmöglichkeit. Gute Lösung, wie der Strom dazu geliefert wird. Die Texte waren eindrücklich. Persönlich und aus der Zeit.

Kiefern vor blauem Grund.

Löschwasser, bei dessen Verwendung der Wasserschaden gleich ein Farbschaden ist.