Grünes Band, Etappe 2

Ulliz bis Töpen, 24,9 Wanderkilometer

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Heute gings einges früher los. Mit dem Taxi bis zum Startpunkt. Gleich am Anfang kreuzte ich eine Frau mit Hund. Sie sagte, dass vor kurzem ein Vater mit seinem Sohn auch unterwegs seien. Da dachte ich mir, dassaich diese kaum einholen werde. Falsch gedacht, die waren sehr gemütlich unterwegs. Hatten auch grösseres Gepäck. Ihr Ziel war Hirschberg. Sie machen etwa drei bis vier Etappen bevor sie wieder nach Hause gehen. Da wünschte ich ihnen alles gute und zog davon.

Später kreuzte ich noch wenige Radfahrer.

Wo früher die Grenze das Durchkommen verhinderte, verhindert das Durchfahren den Grenzmarsch.
Ein Wegweiser zeigte quer durch die Wiese.

Blumen und Schmetterling gab es oft zu sehen.

Und noch eine Umleitung um das Bahngleis, was aber der Geschichte entspricht, da das Gleis schon während der Trennung bestand.

An dieser Stelle musste ich verab des originalen Verlaufs gehen. Mitten im Nirgendwo eine riesige Baustelle inmitten Windkraftanlagen.
Zu diesem Zeitpunkt war es gefühlt nur noch heiss und der Schatten begrenzt vorhanden.

Fast am Schluss der Etappe bei Mödlareuth vorbeigekommen. Das gilt als Berlin von Bayern, da diese Ortschaft wie Berlin geteilt war. Das neue Museeum habe ich ausgelassen, da es schon doch sehr warm war. Dort wurde die Grenzanlage auch auf eine kurze Strecke rekonstruiert.

Ein kühles Wartrefugium war die Kirche, darin war eine Stunde warten pure Erholung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_T%C3%B6pen

Als Aperosnack habe ich in Hof bei eine Wärschtlamo ein Päärli Käseknacker gekauf. Waren echt fein. Und ich echt hungrig. Die Wärschlamo sind eine Spezialität von Hof.