Grünes Band, Etappe 4

Blankenstein-Rohdacherbrunn, 21,4 Wanderkilometer

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Ab Bad Lobenstein mit der SBahn nach Blankenstein.

Die Bahn tuckerlt gemütlich um die Kurven. Und es ist wirklich nur so ein Kurzzügli.

Ausgangs Blankenstein, in unmittelbarer Nähe einer Pension, war ein Masten voller Schuhe. Wanderschuhe, die teilweise sehr defekt aussehen. Das wäre Arbeit für eine gute Schuhmacherin.

Solches Rauf un Runter gehört dazu. Hier leider rauf.

Schon von weitem habe ich leises Glockenklingen vernommen. Die Zeit nahm ich mir, um die Quelle zu finden. Auf einem Dreibein ein Röhrenspiel.

Irgendwie endlos monoton. Aber auch entspannt. Die Schritte sind sich langsam dem Plattenrhythmus gewohnt. Streckenweise haftet der Blick fest am Boden. Wo trete ich hin, damit ich den Fuss nicht verknackse.
Es hatte auch fast keine Leute auf der Strecke. Genau genommen hat mich auf der ganzen Strecke einzig ein Velofahrer gekreuzt.

Ein Reh hat sich kurz gezeigt, respektive spät gemerkt, dass da jemand angewandert kommt. Als es mich bemerkte war es schnell weg.

An einer Stelle wurden die Betonplatten durch Kies ersetzt, da eine neue Leitungsquerung erstellt wurde. Die Platten sehen sehr massiv aus.

Die Strecke habe ich in hohem Tempo zurückgelegt. Es war zwar recht war, aber trocken und ein kühler Wind ging. Einige Stellen wären bei Regenwetter kritisch gewesen. Steil runter bei nassen Betonplatten wäre potentiel rutschig.

Bad Lobensteib, Marktplatz

Und auffüllen der Energiespeicher.

Grünes Band, Etappe 3

Töpen – Blankenstein, 24,9 Wanderkilometer

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Heute gings früh los. Unter anderem wegen der Hitze und da ich gute ÖV Verbindungen benötigte. In der Nacht hat es geregnet. Nun ist es sehr schwühl. (einiges habe ich während dem Wandern geschrieben, deshalb die Gegenwartsform)

Gestern Abend habe ich zum ersten Mal hier in. Hof ein Auto mit schweizer Kennzeichen gesehen. Wallis. Ansonsten gar keine, weit und breit.

Gurrende Taube, wenige Autos, langsam kommende Sonne. Kurz nach Töpen.

Der „Einstig“, und wieder gute 20 km vor mir.

Hab ungefähr vier Hasen aufgeschreckt, man kann diese in der Bildmitte mehr erahnen, als wirklich erkennen.

in der Ferne, un im Nebeldunst.ist bereits Hirschberg erkennbar

Perfekt, da kann man was kurz vor Hirschberg etwas auf die lange Bank schieben. Vor dem Hängesteg machte der Plattenweg eine Schlaufe. Beim wandern überlege ich immer bei der Routenwahl, entspricht das dem „Originaltext“. Wenn also der Plattenweg eine Wende macht, heisst das für mich, ich muss mich an nichts halten und kann den kürzesten Weg nehmen.

Danach kam der Steg. Etwas gar ausgesetzt ist man da, oben Felswand, unten Saale. Gring abe o seckle. Na ja, gesprungen bin ich nicht

Kaffee und Kuchenpause im Kreativ cafe in Hirschberg. Kreativcafe-Hirschberg
Hirschberg erscheint stark gebeutelt von den Zeiten der Trennung viele unbewohnt scheinende Gebäude. Nahe dem Zerfall. Da tut ein solches Cafe auf dem Weg richtig gut. Der Apfelkuchen war sehr fein und die Wirtin hatte auch noch Zeit für ein paar Worte.

0906 Uhr. Erste schritte in der Sonne

Ingenieuskunst trägt die A9

Innenraum der Kirche Sparnberg Die Kirche im Wiki

Nach einiger Strecke auf Belag geht es hier links weg auf den Kolonnenweg. Es braucht dann zuerst ein paar Meter bis man sicher ist. Zuerst waren die Platten nicht erkennbar. Aber der ehemalige Ackerstreifen ist noch erkennbar. Und ein paar Schritte späger die ersten Betonplatten unter dem Laub erkennbar.

Gehört zur Pause. Das kurze auslüften der heute nass gewordenen Socken. An diesem Rastplatz war ein richtiges Gläuif. Eine Hündelerin. Eine Velofahrerin und zwei Spaziergängerinnen

Entlang eines alten Bangleises

und plotzlich ist man wieder am Rande einer Industrie

Am Tagesziel angekommen. Nun gemütlich auf den Bus warten. Etwas erfrischen und erholen.

Beim Einkauf eines Berliner habe ich mich gleich als Ausländer enttarnt, kaum habe ich dass Wort Berliner ausgesprochen kam die Frage ob ich aus Österreich oder der Schweiz sei. Bei ihnen heisst es Pfannkuchen.

So unscheinbar sieht die Bushaltestelle aus. Ob die je barrierefrei ausgestaltet wird? Unscheinbar auch der Bus. Ein 16 Plätzer ohne nennenswerte Beschriftung. Aber pünklich, und das zählt sehr. Bei eine Umsteigezeit von 50 Minuten kam es aber nicht auf die Minute an.

Bescheiden Ausmass heute.

Viele unbewachekte Bahnübergänge hat es..Am zweimaligen Hupen erkennbar.

Grünes Band, Etappe 2

Ulliz bis Töpen, 24,9 Wanderkilometer

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Heute gings einges früher los. Mit dem Taxi bis zum Startpunkt. Gleich am Anfang kreuzte ich eine Frau mit Hund. Sie sagte, dass vor kurzem ein Vater mit seinem Sohn auch unterwegs seien. Da dachte ich mir, dassaich diese kaum einholen werde. Falsch gedacht, die waren sehr gemütlich unterwegs. Hatten auch grösseres Gepäck. Ihr Ziel war Hirschberg. Sie machen etwa drei bis vier Etappen bevor sie wieder nach Hause gehen. Da wünschte ich ihnen alles gute und zog davon.

Später kreuzte ich noch wenige Radfahrer.

Wo früher die Grenze das Durchkommen verhinderte, verhindert das Durchfahren den Grenzmarsch.
Ein Wegweiser zeigte quer durch die Wiese.

Blumen und Schmetterling gab es oft zu sehen.

Und noch eine Umleitung um das Bahngleis, was aber der Geschichte entspricht, da das Gleis schon während der Trennung bestand.

An dieser Stelle musste ich verab des originalen Verlaufs gehen. Mitten im Nirgendwo eine riesige Baustelle inmitten Windkraftanlagen.
Zu diesem Zeitpunkt war es gefühlt nur noch heiss und der Schatten begrenzt vorhanden.

Fast am Schluss der Etappe bei Mödlareuth vorbeigekommen. Das gilt als Berlin von Bayern, da diese Ortschaft wie Berlin geteilt war. Das neue Museeum habe ich ausgelassen, da es schon doch sehr warm war. Dort wurde die Grenzanlage auch auf eine kurze Strecke rekonstruiert.

Ein kühles Wartrefugium war die Kirche, darin war eine Stunde warten pure Erholung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_T%C3%B6pen

Als Aperosnack habe ich in Hof bei eine Wärschtlamo ein Päärli Käseknacker gekauf. Waren echt fein. Und ich echt hungrig. Die Wärschlamo sind eine Spezialität von Hof.