Blankenstein-Rohdacherbrunn, 21,4 Wanderkilometer
Ab Bad Lobenstein mit der SBahn nach Blankenstein.

Die Bahn tuckerlt gemütlich um die Kurven. Und es ist wirklich nur so ein Kurzzügli.

Ausgangs Blankenstein, in unmittelbarer Nähe einer Pension, war ein Masten voller Schuhe. Wanderschuhe, die teilweise sehr defekt aussehen. Das wäre Arbeit für eine gute Schuhmacherin.

Solches Rauf un Runter gehört dazu. Hier leider rauf.
Schon von weitem habe ich leises Glockenklingen vernommen. Die Zeit nahm ich mir, um die Quelle zu finden. Auf einem Dreibein ein Röhrenspiel.

Irgendwie endlos monoton. Aber auch entspannt. Die Schritte sind sich langsam dem Plattenrhythmus gewohnt. Streckenweise haftet der Blick fest am Boden. Wo trete ich hin, damit ich den Fuss nicht verknackse.
Es hatte auch fast keine Leute auf der Strecke. Genau genommen hat mich auf der ganzen Strecke einzig ein Velofahrer gekreuzt.

Ein Reh hat sich kurz gezeigt, respektive spät gemerkt, dass da jemand angewandert kommt. Als es mich bemerkte war es schnell weg.

An einer Stelle wurden die Betonplatten durch Kies ersetzt, da eine neue Leitungsquerung erstellt wurde. Die Platten sehen sehr massiv aus.





Die Strecke habe ich in hohem Tempo zurückgelegt. Es war zwar recht war, aber trocken und ein kühler Wind ging. Einige Stellen wären bei Regenwetter kritisch gewesen. Steil runter bei nassen Betonplatten wäre potentiel rutschig.

Bad Lobensteib, Marktplatz

Und auffüllen der Energiespeicher.