Töpen – Blankenstein, 24,9 Wanderkilometer
Heute gings früh los. Unter anderem wegen der Hitze und da ich gute ÖV Verbindungen benötigte. In der Nacht hat es geregnet. Nun ist es sehr schwühl. (einiges habe ich während dem Wandern geschrieben, deshalb die Gegenwartsform)
Gestern Abend habe ich zum ersten Mal hier in. Hof ein Auto mit schweizer Kennzeichen gesehen. Wallis. Ansonsten gar keine, weit und breit.

Gurrende Taube, wenige Autos, langsam kommende Sonne. Kurz nach Töpen.

Der „Einstig“, und wieder gute 20 km vor mir.

Hab ungefähr vier Hasen aufgeschreckt, man kann diese in der Bildmitte mehr erahnen, als wirklich erkennen.

in der Ferne, un im Nebeldunst.ist bereits Hirschberg erkennbar

Perfekt, da kann man was kurz vor Hirschberg etwas auf die lange Bank schieben. Vor dem Hängesteg machte der Plattenweg eine Schlaufe. Beim wandern überlege ich immer bei der Routenwahl, entspricht das dem „Originaltext“. Wenn also der Plattenweg eine Wende macht, heisst das für mich, ich muss mich an nichts halten und kann den kürzesten Weg nehmen.

Danach kam der Steg. Etwas gar ausgesetzt ist man da, oben Felswand, unten Saale. Gring abe o seckle. Na ja, gesprungen bin ich nicht

Kaffee und Kuchenpause im Kreativ cafe in Hirschberg. Kreativcafe-Hirschberg
Hirschberg erscheint stark gebeutelt von den Zeiten der Trennung viele unbewohnt scheinende Gebäude. Nahe dem Zerfall. Da tut ein solches Cafe auf dem Weg richtig gut. Der Apfelkuchen war sehr fein und die Wirtin hatte auch noch Zeit für ein paar Worte.

0906 Uhr. Erste schritte in der Sonne

Ingenieuskunst trägt die A9

Innenraum der Kirche Sparnberg Die Kirche im Wiki

Nach einiger Strecke auf Belag geht es hier links weg auf den Kolonnenweg. Es braucht dann zuerst ein paar Meter bis man sicher ist. Zuerst waren die Platten nicht erkennbar. Aber der ehemalige Ackerstreifen ist noch erkennbar. Und ein paar Schritte späger die ersten Betonplatten unter dem Laub erkennbar.

Gehört zur Pause. Das kurze auslüften der heute nass gewordenen Socken. An diesem Rastplatz war ein richtiges Gläuif. Eine Hündelerin. Eine Velofahrerin und zwei Spaziergängerinnen

Entlang eines alten Bangleises

und plotzlich ist man wieder am Rande einer Industrie

Am Tagesziel angekommen. Nun gemütlich auf den Bus warten. Etwas erfrischen und erholen.
Beim Einkauf eines Berliner habe ich mich gleich als Ausländer enttarnt, kaum habe ich dass Wort Berliner ausgesprochen kam die Frage ob ich aus Österreich oder der Schweiz sei. Bei ihnen heisst es Pfannkuchen.

So unscheinbar sieht die Bushaltestelle aus. Ob die je barrierefrei ausgestaltet wird? Unscheinbar auch der Bus. Ein 16 Plätzer ohne nennenswerte Beschriftung. Aber pünklich, und das zählt sehr. Bei eine Umsteigezeit von 50 Minuten kam es aber nicht auf die Minute an.


Bescheiden Ausmass heute.
Viele unbewachekte Bahnübergänge hat es..Am zweimaligen Hupen erkennbar.